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Mein erster Online-Workshop auf blog-autoren.com befasst sich mit der Verständlichkeit von Online-Texten durch kurze Wort und Vermeidung langer Worte. Hier geht es daher nicht um rhetorische Tricks oder „billige“ Verkäufer-. Es geht um als praktische Erleichtung der Online-Lesbarkeit. Legen wir gleich mit einem Beispiel los. Einem Klassiker! Der

Donau---kapitän

Donau---kapitän. Der Klassiker für

sollte immer nur der Kapitän der Gesellschaft der Dampfschifffahrt auf der Donau bleiben. ,-)

Mehr als Optik: Wortlänge und Textfluss

Beim Lesen spielt die Optik auch eine Rolle. Zum Beispiel:

  • als Abstand für die Lese-Sprünge der Augen
  • zur Erfassung des Inhalts („Zentrum der Konzentration“)
  • für den Umbruch der Zeilen.

Der hierzu lautet ganz trivial:

In der Kürze liegt die Würze!

: Wortlänge

Um das Thema handlich und praktikabel zu gestalten eine kurze Checkliste:

  1. Text „runter schreiben“
  2. Optische Kontrolle (insb. an Umbrüchen von Zeilen)
  3. überfliegen („wo hakt es“)
  4. verbliebene Wortmonster suchen.

Meine Rhetorik-Tipps

  • Mit ein wenig Routine ist die Kontrolle nachher in einer Minute erledigt.
  • Mit der Wortlängen-Kontrolle kann man später auch die Prüfung der Rechtschreibung verbinden.
  • Wenn aus Zeitdruck die Kontrolle oft nicht immer möglich erscheint: Die Wortkontrolle ab und zu als Training mit Termin einplanen!

Meine Beispiele zur Checkliste

Bei Durchsicht des Artikels habe ich mehrere Wortmonster entdeckt und aufgebrochen. Ursprünglich stand im Entwurf:

  • Augenabstand*
  • großer Wortlängen (jetzt nur noch > langer Worte)
  • Zeilenumbruch
  • Rechtschreibprüfung

Also beim Wettkampf Wortlänge .|. kurze Worte ist das Ergebnis hier ganz klar 0:4 ausgefallen. Ein Bundesliga-reifes Ergebnis. So sollte es auch bei Dir als Blog-Autor/in ausgehen.

* Die Kontrolle hat hier zugleich eine Klarstellung und besser treffende Wortwahl ergeben. Auch ein schöner Nebeneffekt dieser Form der Selbstkontrolle.

 

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