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Winzer-Blog | www.steffens-kess.de

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Harald Steffens ist einer der wenigen Winzer, die ganz aktiv das Web 2.0 nutzen. Er betreibt u. a. einen WordPress – Blog mit Leib und Seele, davon konnte ich mich eben in einem Telefonat und kleinen persönlichen Interview überzeugen. Grund genug, ihn und seinen Blog hier vorzustellen, denn Herr Steffens ist schon ein bisschen berühmt: So hat er auf den Weinbautagen in Bernkastel über seine praktische Erfahrung mit einem WordPress-Blog berichtet und über ihn wurde in der Rhein-Zeitung berichtet …

< Beitrag: „Rede und Antwort stehen“ (12.01.2012) auf dem Winzer-Blog unter www.steffens-kess.de

Winzer-Blog: Rede und Antwort

Harald Steffens hat – ganz in der Tradition eines Weblogs – natürlich auch selbst über die Weinbautage berichtet. Hier ein kleiner Ausschnitt:

(…) Ein Schwerpunkt bei den diesjährigen Weinbautagen in Bernkastel waren das Web 2.0. Also Weinblog, , Twitter & Co. und der Einsatz dieser Medien im Weingut.

Die Einführung zu diesen Internetmedien machte Susanne Bürkle von der Agrarberatung Rheinhessen-Nahe, der erste Praktikerbericht kam von Matthias Holzmann, der als Leiter der Touristinformation Traben-Trarbach sehr aktiv im Internet unterwegs ist und viele touristische Angebote (natürlich auch für Einheimische) in dem Moselstädtchen neu geschaffen hat. Ich berichtete bereits mehrmals darüber.

Als einer der wenigen aktiven Winzerblogger in Deutschland durfte ich auch aus der Praxis berichten und Rede und Antwort stehen. Wobei richtigerweise meine Mitreferenten und ich geredet hatten und mangels Fragen keine Antworten in der anschließend gebotenen Diskussionrunde gegeben werden mussten. Entweder waren alle Fragen mit unseren Referaten beantwortet, oder das Medium Internet bzw. das Web 2.0 finden bei den Kollegen wenig Interesse, wie man an vielen ungepflegten Winzerseiten im Internet sehen kann. Während der darauf folgenden Pause wurde ich doch noch von jüngeren Kollegen angesprochen, die weitere Informationen haben wollten.

Quelle: Blog-Artikel auf steffens-kess.de 

Winzer Steffens 2.0 in der Rhein-Zeitung

Und so wurde der Winzer Steffens dann auch in den regionalen Medien – hier: der Rhein-Zeitung – entdeckt und am 13.01.2012 online präsentiert. Was mir daran gefällt: der Ansatz! Es geht da nicht vorwiegend um (Selbst-) , sondern um Information zum Thema „Wein“ und Kundenbindung. In der Rhein-Zeitung hat die Redakteurin Birgit Pielen das so beschrieben und einige Hintergründe zum Blog recherchiert:

„Harald Steffens betreibt seit 1982 ökologischen Steillagenweinbau. Nicht ganz so alt ist seine Leidenschaft für den Computer. 1987 hatte er den ersten Bildschirmtext (BTX), 1995 folgte die erste eigene Homepage fürs Weingut, Shop inklusive. Seit 2003 erzählt er in Bildergeschichten vom Alltag als Winzer, seit 2007 bloggt er regelmäßig: in seinem Onlinetagebuch. Mal geht’s um Mostgewichte und den Moselpegel, mal um Büroarbeit oder den Bois noir (Schwarzholzkrankheit). Niemals aber geht es um Werbung. „Die hat in einem Blog nichts zu suchen“, sagt er. Er erzählt aus dem Alltag: Geschichten aus dem Leben des Winzers. (…)

Eine Onlinebefragung der Forschungsanstalt Geisenheim unter deutschen Winzern ergab immerhin ein hohes Interesse am Thema. 30 Prozent gelten als enthusiastische Innovatoren: Diese Winzer erweitern ihre Social-Media-Aktivitäten ständig. 20 Prozent sind zurückhaltend: Sie nutzen das Netz, haben vermutlich eine aktuelle Homepage, bauen ihr Engagement aber nicht aus. 14 Prozent zählen zu den Experimentalisten, die Facebook und Co. ausprobieren wollen. 36 Prozent der Winzer bezeichnen sich als Skeptiker: Das Netz ist für sie so undurchschaubar wie für andere die Qualitätsstufen beim Wein. (…)

Harald Steffens geht’s mühelos von der Hand. So gerne, wie er im Wingert Reben schneidet, schreibt er fürs Netz. „Mir macht’s einfach Spaß“, sagt er. Der Aufwand ist gering. Innerhalb von zehn Minuten füllt er sein Onlinetagebuch mit Texten und Bildern, verlinkt die Einträge mit Facebook, Google+ und seinem Twitter-Account Bioriesling. 700 Berichte hat er bereits verfasst. Der Nutzen ist dabei um ein Vielfaches höher als der Aufwand. „Bestandskunden werden informiert, neue Kunden gewonnen“, sagt er. Mindestens 50 Prozent des Umsatzes laufen inzwischen über den Onlineshop.“

Quelle: Rhein-Zeitung (online) / Redakteurin Birgit Pielen (13.01.2012)

Der Artikel wurde geschrieben von Siegfried Exner. -se-

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